Hermann Maier am Attersee
Hermann Maier hat sich nach seinem Rücktritt an den Attersee zurückgezogen. Nun wird er gemeinsam mit seiner Freundin, der ehemaligen Leichtathletin Stefanie Sturm erst einmal viel Zeit in der gemeinsamen Villa am Attersee verbringen. Der Skistar freut sich schon auf diese Zeit und vor allem auch auf die nächsten Kapitel in seinem Leben.
Hermann Maier (österr. Skirennläufer) am 7. Dezember 1972 in Altenmarkt im Pongau geborgen, gelernter Maurer und staatlich geprüfte Skilehrer, litt in seiner Jugend an Morbus Osgood-Schlatter, wodurch sein Talent lange verborgen blieb. Am 6. Jänner 1996 nahm er als Vorläufer an einem Weltcup-Riesenslalom in seinem Heimatort Flachau teil und fiel dadurch auf, dass er im Falle einer Wertung Platz zwölf belegt hätte. Der Österreichische Skiverband honorierte diese Leistung und ließ Maier bereits zwei Tage später erstmals im Europacup bei einem Riesenslalom in Les Arcs starten, wo er hinter Steve Locher den zweiten Platz belegte. Nach weiteren Einsätzen und fünf Siegen im Europacup gab Hermann Maier noch in derselben Saison, am 7. März 1996, bei einem Super-G im norwegischen Kvitfjell im Alter von 23 Jahren sein Weltcupdebüt und fuhr mit Rang elf auch auf Anhieb in die Punkteränge. Seine erste volle Weltcup-Saison 1996/97 verlief allerdings durchwachsen. Nachdem Maier bis dahin nur in den Riesenslaloms eingesetzt wurde, stürzte am 11. Jänner 1997 bei seiner ersten Weltcup-Abfahrt in Chamonix schwer und verletzte sich an einer Hand, so dass eine Nominierung für die Weltmeisterschaft in Sestriere nicht in Frage kam. Doch gleich beim Weltcupcomeback, bei den beiden Super-Gs inGarmisch-Partenkirchen zeigte Maier auf. Nachdem er am 21. Februar 1997 mit dem zweiten Rang hinter dem Franzosen Luc Alphand sein erstes Weltcuppodest erreichte, feierte er zwei Tage später, am 23. Februar, seinen ersten Weltcupsieg und verwies dabei Kristian Ghedinaund Lasse Kjus auf die Plätze.
(Quelle: www.atterseelife.at/tag/hermann-maier-attersee)











